US-Wahlkampf: Wer wird gewinnen, Clinton oder Trump?

Wir haben am 21. August, rückblickend bis zum 10. August, damit begonnen, die Präsidentschafts-Wahlen in den USA systematisch mittels der Auswertung der Entwicklung in den sozialen Netzwerken einzuschätzen und dies mit der Entwicklung in den einschlägigen Umfragen abzugleichen. Dieser Systematik wollen wir bis zu den Wahlen am 8. November treu bleiben und so den Horizont zum möglichen Wahlausgang erweitern helfen…US-Wahlkampf: Wer wird gewinnen, Clinton oder Trump? (vollständiger Beitrag im Abonnement)

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Konjunktur/Frankreich/Spannungszahl: Die Spannungszahl August 2016 und eine Einschätzung der französischen Konjunktur

English Summary: WuG regularly analyses the business cycle so far for Germany, France, United States, Switzerland and the European Monetary Union as a whole on the basis of the monthly data of the labour market (unemployment=supply of labour; job openings=demand of labour). Out of this we calculate the economic activity indicator developed by Claus Köhler, former member of the German Council of Economic Experts. The result needs then careful interpretation and allows a very early and reliable estimation of the business cycle. So far this analysis is only published in German language under subscription.

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Vorschau: Konjunktur Frankreich, Deutschland+++US-Wahlkampf+++Edition September 2016

In Kürze erscheint unsere monatliche Konjunkturanalyse zu Frankreich und Deutschland auf Basis der vom ehemaligen Mitglied des Sachverständigenrats, Claus Köhler, entwickelten Spannungszahl.

Wie hat sich die Ausgangslage der beiden US-Präsidentschaftskandidaten vor und nach dem ersten TV-Interview in den sozialen Netzwerken entwickelt? Wir setzen in Kürze unsere Analyse hierzu fort und ziehen Schlussfolgerungen auf die Chancen beider Kandidaten.

Gabor Steingarts Fehldiagnose

Gut, dass Gabor Steingart nicht Arzt, sondern Journalist geworden ist. So leichtfüßig, wie er die “Schuldenmacher aller Staaten” für “geisteskrank” erklärt. Sein “Morning Briefing” ist zwar unterhaltsam zu lesen – ganz im Gegensatz zur besserwisserischen Verkniffen- und Verbissenheit einiger sich als alternativ begreifender Blogs und Medien. In diesem Fall aber könnte Steingarts erfrischende Eloquenz doch leicht über einen fundamentalen Trugschluss hinwegtäuschen.

Beamtenstatusgesetz weist Weg gegen Lohndumping

Nach der Abgeordnetenhaus-Wahl in Berlin machte in vielen Medien die Meldung die Runde, dass Bürgermeister Michael Müller seine Sprecherin Daniela Augenstein in den Ruhestand versetzt habe. Das eigentlich interessante, weil weitreichendere inhaltliche Detail, die diese Personalie offenbarte, wurde allerdings nirgendwo thematisiert…Beamtenstatusgesetz weist Weg gegen Lohndumping (vollständiger Beitrag im Abonnement)

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Abgeordnetenhauswahl Berlin, AfD: Wieder waren es die Abgehängten

In Anbetracht einer Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach schlussfolgerten wir erst am 9. September unter der Überschrift “Viel zu viele Abgehängte“: “25 Prozent Abgehängte aber sind viel zu viele – für eine Demokratie jedenfalls. Das zeigen nicht zuletzt die jüngsten Wahlergebnisse. Viele Medien und die Politik scheinen sich aber dieser Ausgangslage, die sie selbst geschaffen haben, nicht bewusst zu sein oder sie bewusst zu ignorieren. Damit aber machen sie erst Parteien wie die AfD und Bewegungen wie PEGIDA möglich. Es hilft aber nichts über deren Ergebnisse zu schimpfen und gegen sie zu moralisieren, wenn man sich nicht der Voraussetzungen für ihren Erfolg vergewissert.” Das sich das immer noch nicht herumgesprochen hat, zeigen unreflektierte Beiträge wie der jüngst auf Spiegel online erschienene von Liane Bednarz und Farhad Dilmaghani, den wir kritisch aufgegriffen haben (siehe hier). Die Wahlanalyse von infratest dimap unterstreicht aber unseren Fokus auf die Ursachen für die Wahlerfolge der AfD. Erneut waren es die Abgehängten, die die AfD ins Parlament getragen haben. Der Auftrag, der sich daraus für die Politik ergibt, erscheint ebenso offensichtlich wie einleuchtend – und umsetzbar.

Liane Bednarz “AfD-Expertin”? Ganz sicher nicht!

Liane Bednarz und Farhad Dilmaghani haben in einem Gastbeitrag für Spiegel online ein ganz trauriges Beispiel dafür geliefert, dass nicht nur die herrschende Politik, sondern auch Publizisten und Demokratiefreunde aller Couleur dem Erfolg der AfD nicht auf den Grund gehen, sondern sich stattdessen mit selbstgefälligen, oberflächlichen Appellen begnügen. Spiegel online setzt dem Ganzen noch die Krone auf, wenn es Liane Bednarz als “AfD-Expertin” vorstellt. Wenn Bednarz aber eines mit ihrem Artikel zeigt, dann, dass sie keine AfD-Expertin ist. Eine Expertin sollte doch wenigstens versuchen, dem Gegenstand, den sie untersucht, auf den Grund zu gehen. Das tut Bednarz aber an keiner Stelle. Sie macht sich damit – an ihrem eigenen Anspruch gemessen – mitverantwortlich für die AfD. “Denn auch wer nichts tut, ist verantwortlich”, mahnt Bednarz. Sie aber tut, gemessen an ihrer Aufgabe als Publizistin und der ihr von Spiegel online zugeschriebenen Rolle als AfD-Expertin, nichts. Ihr größter Fehler: Sie klammert sich an eine Wirklichkeit, die es nicht gibt.